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In welchen Fällen muss eine Namenserklärung abgegeben werden ?

Hier erläutern wir Ihnen die gängigsten Fallkonstellationen. Klicken Sie auf das jeweilige Plus-Zeichen.

FAQ

Das Kind erwirbt durch Geburt automatisch den Ehenamen seiner Eltern als Geburtsnamen. Eine Namenserklärung ist nicht erforderlich.

Der gemeinsame identische Familienname (Ehename) der Kindeseltern muss sich aus der deutschen oder aus der slowenischen Heiratsurkunde der Kindeseltern ergeben.

Sollte die Ehe nicht in Deutschland oder in Slowenien, sondern in einem Drittstaat geschlossen worden sein, so erkundigen Sie sich bitte bei der Botschaft, ob auch in diesem Fall ein Ehename vorliegt.

In dieser Fallkonstellation hat das Kind mit Geburt noch keine Geburtsnamen erworben; es ist zunächst geburtsnamenslos !

Der Geburtsname muss zwingend durch die Abgabe einer Namenserklärung der/des Sorgeberechtigten erst noch bestimmt werden.

In dieser Fallkonstellation hat das Kind mit Geburt noch keine Geburtsnamen erworben; es ist zunächst geburtsnamenslos !

Der Geburtsname muss zwingend durch die Abgabe einer Namenserklärung der/des Sorgeberechtigten erst noch bestimmt werden.

In dieser Fallkonstellation erwirbt das Kind mit Geburt den von dem allein sorgeberechtigten Elternteil im Zeitpunkt der Geburt geführten Namen als Geburtsnamen.

Soll das Kind diesen Geburtsnamen weiterhin führen, muss nichts veranlasst werden.

Der Geburtsname kann nachträglich aber auch in den des nicht sorgeberechtigten Elternteils geändert werden. Hierfür müssen der sorgeberechtigte Elternteil bzw. - falls sich die Sorgerechtssituation des Kindes seit seiner Geburt verändert hat - die beiden sorgeberechtigen Elternteile eine Namenserklärung abgeben.

Bei Kindern aus gemischt-nationalen Beziehungen kann der bzw. können die Inhaber der elterlichen Sorge bestimmen, dass das Kind den Familiennamen nach dem Recht eines Staates, dem ein Elternteil angehört, erhalten soll. In diesen Fällen ist eine Namenserklärung erforderlich. Durch die Wahl ausländischen Rechts kann ein Kind ggf. auch einen Geburtsnamen erhalten, der nach den deutschen Sachvorschriften nicht vorgesehen ist (z.B. einen Doppelnamen).