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In welchen Fällen muss eine Namenserklärung abgegeben werden ?

FAQ

Hier erläutern wir Ihnen die gängigsten Fallkonstellationen. Klicken Sie auf das jeweilige Plus-Zeichen.

FAQ

Das Kind erwirbt durch Geburt automatisch den Ehenamen seiner Eltern als Geburtsnamen. Eine Namenserklärung ist nicht erforderlich.

Der gemeinsame identische Familienname (Ehename) der Kindeseltern muss sich aus der deutschen oder aus der slowenischen Heiratsurkunde der Kindeseltern ergeben.

Sollte die Ehe nicht in Deutschland oder in Slowenien, sondern in einem Drittstaat geschlossen worden sein, so erkundigen Sie sich bitte bei der Botschaft, ob auch in diesem Fall ein Ehename vorliegt.

In dieser Fallkonstellation ist der vor oder bei der Geburtsbeurkundung bestimmte Geburtsname auch für den deutschen Rechtsbereich wirksam erworben worden.

Die Abgabe einer namensrechtlichen Erklärung ist nicht erforderlich. Um einen verbindlichen Nachweis über die Namensführung des Kindes zu erhalten, empfiehlt die Botschaft jedoch dringend, die Geburt des Kindes nachträglich auch in einem deutschen Geburtenbuch beurkunden zu lassen. Alle diesbezüglichen Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

Die Beurkundung der Geburt des Kindes auch in einem deutschen Geburtenbuch muss insbesondere immer dann durchgeführt werden, wenn für das Kind ein deutscher Pass oder ein deutschen Personalausweis ausgestellt werden soll. 

In dieser Fallkonstellation erwirbt das Kind mit Geburt den von der Mutter im Zeitpunkt der Geburt des Kindes geführten Namen als Geburtsnamen. Soll das Kind diesen Geburtsnamen weiterhin führen, muss nichts veranlasst werden.

Wird eine Vaterschaft zu dem Kind begründet, nachdem die Geburt des Kindes vom slowenischen Standesamt beurkundet worden ist, kann der Geburtsname des Kindes nachträglich geändert werden. Hierfür müssen der oder die Sorgeberechtigten des Kindes eine Namenserklärung gegenüber dem zuständigen deutschen Standesamt abgeben.

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