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Rente, Wiedergutmachung

Foto eines älteren Ehepaares beim Spaziergang

Älteres Ehepaar beim Spaziergang, © colourbox.com

01.12.2017 - Artikel

Beratungstage zur gesetzlichen Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) und die Anstalt für Renten- und Invalidenversicherung Sloweniens veranstalten erneut gemeinsame deutsch-slowenische Beratungstage zur gesetzlichen Rentenversicherung. Die Beratungstage finden,

  • am Mittwoch, den 20.11.2019 und Donnerstag, den 21.11.2019 in der Zeit von jeweils 09:00 bis 17:00 Uhr

in den Räumlichkeiten der

  • Zavod za pokojninsko in invalidsko zavarovanje Slovenije
    Zagrebška cesta 84

    2000 Maribor

statt.

Mitarbeiter der beiden Versicherungen werden Beratungen für Kunden anbieten, die an den deutschen und slowenischen Rentenversicherungsträger Beiträge gezahlt haben.

Zur Vermeidung von Wartezeiten wird eine Terminvereinbarung unter der Telefonnummer +386 (0)2 250 70 96 oder +386 (0)2 250 71 04 empfohlen. Bitte geben Sie bei der Terminvereinbarung Ihre slowenische Personenkennziffer (EMSO) und die deutsche Versicherungsnummer an.

Die Beratungen sind kostenlos und werden bei Bedarf in deutscher oder slowenischer Sprache angeboten.

Bitte bringen Sie zum Beratungstag Ihre Versicherungsunterlagen und Ihren Personalausweis oder Reisepass mit.

Für weitere Rückfragen steht Ihnen die DRV gerne auch per Email unter internationale-beratung@drv-bund.de zur Verfügung.

Wiedergutmachung von nationalsozialistischem Unrecht

Für die Entschädigung von verfolgten nicht jüdischen NS-Opfern in Osteuropa gilt Folgendes:

Verfolgte, die keine deutsche Staatsangehörigkeit haben, können eine Einmalbeihilfe in Höhe von 2.556,- EUR erhalten , wenn sie bisher keine Wiedergutmachungsleistungen aus deutscher Quelle (z.B. Globalverträge, Stiftungen, Hirschinitiative) erhalten haben und Sie die beiden nachfolgend genannten Voraussetzungen erfüllen:

  1. Der Antragsteller muss die Voraussetzungen der Richtlinien für nichtjüdische Verfolgte gemäß § 4 der Richtlinien der Bundesregierung für die Vergabe von Mitteln an Verfolgte nicht jüdischer Abstammung zur Abgeltung von Härten in Einzelfällen im Rahmen der Wiedergutmachung vom 26. August 1981 in der Fassung vom 7. März 1988 (WDF) erfüllen

    und 
  2. er muss selbst NS-Verfolgter im Sinne von § 1 Bundesentschädigungsgesetz (BEG) sein. Das heißt, er muss aus Gründen der politischen Gegnerschaft gegen den Nationalsozialismus oder aus Gründen der Rasse oder des Glaubens oder der Weltanschauung durch nationalsozialistische Gewaltmaßnahmen verfolgt worden sein und dadurch in eigener Person einen erheblichen Gesundheitsschaden erlitten haben. 

Anträge auf Entschädigungsleistungen können beim Bundesfinanzministerium der Finanzen (BMF) gestellt werden:

Bundesministerium der Finanzen
Referat V B 3
Außergesetzliche Entschädigungsregelungen für NS-Verfolgte
Am Propsthof 78a
53121 Bonn.


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